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Autor: Friederike Neumann

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„Wie machen Historiker:innen das eigentlich?“ als Leitfrage, um Sachunterrichts-Studierenden geschichtswissenschaftliches Arbeiten zu vermitteln

Der Grundkurs Historische Lebenswelten an der Universität Bielefeld ist für angehende Grundschullehrer:innen im Rahmen des Studienfachs Sachunterricht konzipiert. Ziel ist es, Studierende die „Historizität gegenwärtiger Lebenswelten“ erfahren und diskutieren zu lassen und sie „exemplarisch in historisches Denken und grundlegende Operationen geschichtswissenschaftlichen Arbeitens“[i] einzuführen. Die kontinuierlich gestellte Frage „Wie machen Historiker:innen das eigentlich?“ dient als nützlicher Leitfaden, um professionelle Arbeitsweisen zu erkunden und erproben. Friederike Neumann (Bielefeld)

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Strategien, um die Beteiligung und das Engagement von Studierenden zu erhöhen

Wir können Studierende nicht dazu zwingen, regelmäßig an unseren Lehrveranstaltungen teilzunehmen, noch viel weniger, sich aktiv zu beteiligen und zu engagieren. Diese Situation nehme ich schon lange als Anreiz, um Lehrveranstaltungen so zu gestalten, dass Studierende eingebunden und aktiviert werden. Schließlich möchte ich sie anleiten und herausfordern, im abgesteckten Rahmen geschichtswissenschaftlich zu arbeiten. Einige der Strategien, die ich zu diesen Zwecken in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten eingesetzt habe, stelle ich in diesem Beitrag vor: die Lesung als Studienleistung, feste Kleingruppen, die Sitzungsergebnisse dokumentieren, das „Mini-Portfolio“ zur Arbeit mit Texten und die Vorbereitung von Exkursionsthemen in Expert:innengruppen, die dann „gepuzzelt“ werden. Friederike Neumann

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Quellenrecherche und die fachgerechte Arbeit mit Quellen im Grundkurs aktivierend gestalten

Die Abteilung Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld hat sich bereits vor Jahrzehnten gegen epochenspezifische Proseminare und für zweisemestrige, epochenübergreifende Veranstaltungen entschieden, die von zwei Lehrenden geleitet werden. Geht es während des ersten Semesters dieser Grundkurse Mittelalter/Frühe Neuzeit – Moderne (GK) propädeutisch insbesondere darum, das analytische und kritische Lesen geschichtswissenschaftlicher Literatur einzuüben[a], dient das zweite Semester der Arbeit mit historischen Quellen und der Vorbereitung einer Hausarbeit mit eigener Fragestellung. Im Folgenden beschreibe ich ein mehrfach erprobtes Konzept für das zweite Semester des Kurses, das Studierende in das Kursgeschehen einbindet, aktiviert und vergleichsweise viele zu einem erfolgreichen Kursabschluss führt. Friederike Neumann

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Geschichtswissenschaftliche Texte lesen lehren 1*: Der Leseworkshop

Studienanfänger:innen und vermutlich auch noch fortgeschrittene Studierende sind von den Lektüren, die sie von Woche zu Woche für ihre Lehrveranstaltungen bewältigen sollen, oft sehr herausgefordert. Dieser Beitrag stellt einen Leseworkshop vor, den ich gerne in der zweiten oder dritten Sitzung eines Grundkurses (Bielefelder Äquivalent zu Proseminaren) durchführe, um Studierende eigene Lesestrategien reflektieren und Erfahrungen mit sinnvollen Vorgehensweisen machen zu lassen. Friederike Neumann

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Lohnt sich der Aufwand? Erfahrungen mit der Produktorientierung in geschichtswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen

In zwei Lehrveranstaltungen habe ich mit Studierenden auf ein gemeinsames Produkt hingearbeitet, das öffentlich präsentiert wurde. In einem Projektseminar über zwei Semester entstand eine Ausstellung, in einer einsemestrigen regulären Veranstaltung eine digitale Karte. Gerade in der Schlussphase der Projekte habe ich als Lehrende viel Arbeit und Zeit in diese Produkte investiert. Warum ich meine, dass sich der Aufwand lohnt … Friederike Neumann