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Autor: Andreas Frings

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Geschichtstheorie in die Lehre bringen? (Teil 2)

Im Rahmen eines Austauschs zwischen dem „Geschichtswissenschaftsdidaktik-Blog“ und „Geschichtstheorie am Werk“ wurde die Frage diskutiert, wie Geschichtstheorie in geschichtswissenschaftlichen Studiengängen thematisiert wird, was darunter zu verstehen ist und wie sie gelehrt werden kann. Der Beitrag erscheint auf beiden Blogs parallel. 1. Wie ist die eigene Erfahrung mit Geschichtstheorie?2. Wie hängen Theorie, Arbeitsprozess bzw. Forschungsprozess eigentlich miteinander zusammen?3. Was sind Theorien, die man sich in einem geschichtswissenschaftlichen Studium aneignen sollte?4. Welche Seminartypen, Texte, Momente in den Seminarstunden bieten sich für uns an, um mit Studierenden über Theorie zu sprechen?5. Was ist mit der Normativität von Geschichtstheorien?6. Und wie betreuen man die Auswahl und Nutzung von theoretischen methodischen Angeboten bei der Betreuung von Abschlussarbeiten?

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Geschichtstheorie in die Lehre bringen? (Teil 1)

Im Rahmen eines Austauschs zwischen dem „Geschichtswissenschaftsdidaktik-Blog“ und „Geschichtstheorie am Werk“ wurde die Frage diskutiert, wie Geschichtstheorie in geschichtswissenschaftlichen Studiengängen thematisiert wird, was darunter zu verstehen ist und wie sie gelehrt werden kann. Der Beitrag erscheint auf beiden Blogs parallel. 1. Wie ist die eigene Erfahrung mit Geschichtstheorie?2. Wie hängen Theorie, Arbeitsprozess bzw. Forschungsprozess eigentlich miteinander zusammen?3. Was sind Theorien, die man sich in einem geschichtswissenschaftlichen Studium aneignen sollte?4. Welche Seminartypen, Texte, Momente in den Seminarstunden bieten sich für uns an, um mit Studierenden über Theorie zu sprechen?5. Was ist mit der Normativität von Geschichtstheorien?6. Und wie betreuen man die Auswahl und Nutzung von theoretischen methodischen Angeboten bei der Betreuung von Abschlussarbeiten?

Collage Jüdische Stadtgeschichte (Susanne Korbel) 0

Erasmus+ Virtual Exchange zur Auseinandersetzung mit der Sichtbarkeit jüdischer Geschichte in europäischen Städten

Für das Einlassen auf die (Un)Sichtbarkeit jüdischer Geschichte in unserer alltäglichen Umgebung in europäischen Städten wählte ich die „Lehr- und Lernmethode“ Virtual Exchange. Die Studierenden sollten zum einen ohne Austauschsemester einen Austausch mit Peers aus anderen Ländern erleben und zum anderen, so das (geheime) Kursziel, Unterschiede und Parallelen im Umgang und persönlichen Erleben jüdischer Geschichte im transnationalen und -disziplinären Vergleich diskutieren können. Doch geht das ohne physische Mobilität? Welche Vorteile und Nachteile bietet eine digitale Erasmus+ Lehr- und Lernendengemeinschaft? Susanne Korbel

Wahlplakat der Liberalen Hochschulgruppe an der Universität Mainz vor einigen Jahren 3

Dabeisein ist alles. Didaktische Überlegungen zur fehlenden Anwesenheitspflicht

Es gibt kaum ein Reizwort, das Lehrende, auch in geschichtswissenschaftlichen Instituten, zuverlässiger triggert als „Anwesenheitspflicht“. Die einen fordern sie ein, weil Lehre ohne Anwesenheitspflicht entwertet werde, die anderen hoffen, dass Lehrveranstaltungen ohne verpflichtende Anwesenheit der Studierenden die Lehrenden zu besserer Lehre zwingen. In aller Regel wird Anwesenheitspflicht als politische Frage behandelt, und das ist sie ja auch; nur selten werden Überlegungen angestellt, wie man die vermuteten Wirkungen einer Anwesenheitspflicht auch dort herbeiführen kann, wo es eben keine Anwesenheitspflicht (mehr) gibt. Ich möchte im Folgenden Überlegungen vorstellen, wie wir damit umgehen können, dass Anwesenheitspflicht – in Deutschland meist aus landesrechtlichen Rahmenbedingungen heraus – nicht eingefordert und festgeschrieben werden kann. Andreas Frings

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The Future of Audio – and History? Über die Vorteile von Podcasts als Prüfungsleistung in der geschichtswissenschaftlichen Lehre

Podcasts erleben seit 2005 einen Boom, und sie werden längst auch für historiographische Darstellungen genutzt. Museen, Archive und Universitäten bringen ihre Sammlungen und Forschung nun auch über auditive Kanäle einem breiteren Publikum nahe. Auch für die universitäre Lehre bieten Podcasts viele Vorteile. Ich diskutiere im Folgenden meine Erfahrungen mit Podcasts in der geschichtswissenschaftlichen Lehre und insbesondere das geschichtswissenschaftsdidaktische Potential der Aufbereitung historischen Wissens im Audio-Format für ein breites Publikum. Susanne Korbel

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Klimahistorische Erweiterungen: Aufgabenstellungen für die Neuperspektivierung vertrauter Themen in forschungsnahen Seminararbeiten

Studierende wachsen in einer Welt auf, in der sie zunehmend mit Naturherausforderungen konfrontiert werden – von der Covid-19-Pandemie bis hin zur globalen Klimakrise. Das eröffnet neue Spielräume für die Integration von Naturphänomenen in die geschichtswissenschaftliche Lehre. Wie man dabei zugleich neue Forschungsperspektiven aufzeigen und forschende Seminararbeiten anstoßen kann, soll der folgende Beitrag diskutieren. Andreas Frings

The say I say 0

Reader Response Essays als schreibdidaktische Intervention vor Seminar- und Abschlussarbeiten

Wie können Studierende bei der Artikulation ihrer eigenen Position im Forschungsdialog unterstützt werden? Der Reader Response Essay ist eine schreibdidaktische Intervention, die Studierende – je nach Variation der Aufgabenstellung – an allen Punkten im Studium unterstützt und auch noch zur Vorbereitung einer Hausarbeit im fortgeschrittenen Semester sinnvolle Anwendung finden kann. Susanne Korbel

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„Jetzt stellt sich jeder mal der Reihe nach vor und sagt, wer er ist, was er studiert und wieso er dieses Seminar gewählt hat“? Plädoyer für einen Seminareinstieg mit Bildern

Ein guter Seminareinstieg wirkt auf vielen Ebenen gleichzeitig: Er macht die Menschen, die dieses Seminar gestalten werden, miteinander bekannt, stellt eine gute Betriebstemperatur her und etabliert eine produktive Art der Zusammenarbeit und des Umgangs miteinander. Er erlaubt einen ersten diagnostischen Blick in den Vorwissensstand und die Fähigkeiten und Bereitschaften der Studierenden und lädt zur weiteren Arbeit ein. Die klassische Vorstellungsrunde wird diesem Anliegen kaum gerecht: Sie wirkt oft gezwungen und generiert meist nur sozial erwünschte Aussagen. Eine Vorstellungsrunde über Bilder und Assoziationen kann dieses Problem lösen, und sie leistet alles, was ein guter Seminareinstieg leisten sollte. Andreas Frings

Helsinki School of Economics Computing Center. Aalto University Commons. URL: https://www.flickr.com/photos/aaltocommons/51133352238. 0

Geschichtswissenschaft. Didaktik.

geschichtswissenschaftsdidaktik ist ein Blog, auf dem Historiker*innen und Wissenschaftler*innen, die der Geschichtswissenschaft nahestehen, Herausforderungen der universitären Lehre und der Vermittlung geschichtswissenschaftlicher Kompetenzen diskutieren. Der Blog gibt Raum, um Vorschläge für die Gestaltung von Lehre zu unterbreiten und miteinander ins hochschuldidaktische Gespräch über fachspezifische Anliegen einzutreten. Damit soll der Blog geschichtswissenschaftsdidaktik zugleich die wissenschaftsdidaktische Diskussion breiter in der Geschichtswissenschaft verankern und als Forschungs- und Diskussionsfeld etablieren. Mehr zu unserem Vorhaben finden Sie unter: Mission Statement https://gwd.hypotheses.org/uber